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Was tun bei Winterdepressionen?

Tags: Fitness/Training,Einsteiger

Schnee, Matsch, Regen, Kälte. Im Dunkeln fährt man zur Arbeit, im Dunkeln kommt man nach Hause. Die Bahn fährt nicht, weil das Schienennetz vereist ist, die Karre springt nicht an, weil wegen zu kalt. Ja, im Winter hat man es nicht leicht, da kann es einem mal ganz schnell auf das Gemüt schlagen. Tatsächlich leiden in Deutschland extrem viele Menschen an der sog. Winterdepression. Medizinisch gesehen ist das eigentlich keine richtige Depression, sprich keine offiziell anerkannte Krankheit, aber dennoch beschränkt einen diese schon. Man hat weniger Kraft, weniger Lust was zu tun, man verspürt weniger Lebensfreude und eigentlich ist man die ganze Zeit damit beschäftigt auf den Frühling zu warten. Warum ist das schlecht? Weil wir oftmals vergessen, den Moment im Winter zu leben. Und das macht uns depressiv!

Die Vorzüge des Winters bewusst (er)leben

Der Winter hat nicht nur schlechtes an sich. Es soll sogar Menschen geben, die den Winter lieben. Ok, Du musst den Winter nicht abgöttisch lieben, um nicht depressiv zu werden, aber Du musst zumindest nicht nur das negative in ihm sehen.

Drehen wir den Spieß doch einmal um. Was kann man im Winter machen, was man im Sommer nicht machen kann?

Nicht alles am Winter ist schlecht…

Naja, was ich damit sagen möchte ist, dass der Winter auch seine ganz eigenen schönen Seiten hat, die man nur annehmen muss und bei denen man sich bewusst werden muss, dass es gewisse Vorteile nur im Winter gibt. Damit stehst Du dem Winter schon mal nicht so negativ gegenüber. Aber reicht das schon?

Das fehlende Licht

In der Regel nicht. Der Hauptgrund, warum wir im Winter so schlecht gestimmt sind, ist ein drastischer Mangel an Licht. Durch Licht wird Serotonin in unserem Körper freigesetzt, das ist unser Glückshormon. Das Gegenstück hierzu ist Melatonin, welches durch Dunkelheit gefördert wird. Ist es nun im Winter naturgemäß mehr Dunkel als hell, dann wird dieser Hormonhaushalt komplett durcheinander gebracht. Es ist also ein Überschuss an Melatonin vorhanden, welches unseren Körper in einen müden Grundzustand versetzt. In diesem Zustand verbietet unser Gehirn „Bad Vibrations“ – bestehend aus Angstgefühlen, Zukunftsängsten, schlechter Laune, Antriebslosigkeit, Lustlosigkeit oder auch Pessimismus oder einem Leere-Gefühl. Wie jedes Problem muss also auch hier das Problem an der Wurzel gegriffen werden, sprich am Lichtmangel. Lichtzufuhr im Winter ist einfach wichtig. Wenn Du so ein Mensch bist, der einen 9-5-Job hat, wirst Du unter der Woche aber nicht in den Genuss kommen, viel Licht abzubekommen. Deshalb hier einige Tipps, wo Du mehr Licht herbekommst: